Donnerstag, 24. November 2016

Ein Tag aus dem Leben eines Mitarbeiters der Technik-Abteilung

Sehr geehrte Partner, 

Tag für Tag arbeiten die Angestellten der Kiosk IT System Trading LLC aktiv an der Entwicklung des Zahlungsgewerbes in den Emiraten. Jede der acht Abteilungen unserer Firma löst effizient und schnell die jeweils gestellten Aufgaben. Heute möchten wir Ihnen darüber erzählen, wie ein normaler Arbeitstag der Mitarbeiter in der Technik-Abteilung abläuft und haben dafür einen kleinen Foto-Bericht vorbereitet. 

Die Hauptaufgabe der Mitarbeiter aus der Technik-Abteilung ist das Aufrechterhalten der Funktionsfähigkeit der NT.Payments-Zahlungsterminals und die Inkasso-Durchführung. 


Heute werden wir zusammen mit Michael Abungwe zu den Aufstellungsorten der Zahlungsterminals fahren, um ihre Funktion zu überprüfen. „Jeden Morgen bekommen wir von dem Abteilungsleiter eine Liste mit Terminals, für die planmäßige oder außerordentliche Wartung ansteht. Wir analysieren die Unterlagen sorgfältig und stellen die optimale Fortbewegungsroute zusammen“, erzählt Michael. Wir nehmen sämtliches benötigte Werkzeug mit und machen uns an die Arbeit. 


Wir setzen einen Punkt im Navigationsgerät und fahren zu dem ersten Aufstellungsort des NT.Payments-Zahlungsterminals. „In der speziellen Anwendung, die von den Mitarbeitern der Softwareabteilung entwickelt wurde, können wir die kürzeste Route zu dem eingegebenen Punkt nehmen“, erzählt Michael über die Neuerung in der Firma. 


Unsere Mitarbeiter sind ständig unterwegs und können deshalb Tag für Tag Kulturdenkmäler, Wüstenlandschaften und den Golf, die einzigartige Architektur und die lokalen Gebräuche bestaunen. „Ich mag meine Arbeit. Ich begebe mich jeden Tag auf eine kleine Reise. Mir gefällt es, dass ich in der Stadt unterwegs sein kann, und manchmal auch in die anderen Regionen der Emirate fahre, ich liebe es, zu beobachten, was um mich herum passiert. Mir fällt es schwer, immer an einer Stelle zu bleiben, ich bin kein Büroangestellter“, erzählt Michael verschmitzt. 


An einem Tag kann ein Mitarbeiter der Technik-Abteilung an mehr als zehn Zahlungsterminals Wartungsarbeiten und Inkasso durchführen, wenn sie in den Regionen verteilt sind, bzw. an ca. zwanzig Terminals, wenn sie in der Stadt aufgestellt sind. Alles liegt an dem Aufstellungsort der Terminals und der für die Anfahrt benötigte Zeit. „Wenn man sich die Route zusammenstellt, ist es wichtig, den Verkehr auf den Straßen zu berücksichtigen, um nicht in einen Stau zu gelangen, sonst kann man weit hinter der geplanten Zeit zurückbleiben. Leider sind solche Situationen manchmal unumgänglich, vor Allem, wenn die Leute gerade in die Arbeit fahren, oder heimkommen wollen“, sagt Michael. 

Fünfzehn Minuten später stehen wir vor einem kleinen Mobilfunkladen. Das ist ein guter Aufstellungsort  das blau-gelbe NT.Payments-Terminal sticht sofort ins Auge. 


Hier beginnt die eigentliche Arbeit. Bei der Ankunft am Aufstellungsort muss der Mitarbeiter sich zuallererst in dem internen Unternehmenssystem registrieren. Dafür muss man vom Smartphone aus mit einer speziellen App unserer Firma einen QR-Code einscannen, der auf dem Terminal angezeigt wird. Nun erscheint die Information darüber, dass der Techniker am Aufstellungsort angekommen ist, automatisch im internen System des Unternehmens. 


Aus den Berichten zum Betrieb des Zahlungsterminals wissen wir, dass das hier aufgestellte Terminal eine planmäßige Wartung und eine generelle Systemüberprüfung benötigt. Zuerst begutachtet Michael das Terminal, ob Defekte auffindbar sind, reinigt beide Monitore und andere Teile des Terminals. Dann analysiert er die Funktionsfähigkeit des Terminalsystems, der Geldschein-Annahmevorrichtung und der Kartenausgabe. 


Nach der Prüfung des NT.Payments-Terminals und der Vergewisserung, dass das System stabil läuft, informiert Michael den Koordinator darüber, dass die Arbeit an diesem Terminal abgeschlossen ist, indem er den QR-Code am Terminal wiederholt ausliest. 


Wir machen uns wiederholt auf den Weg. Der nächste Halt ist ein Souvenirshop. Hier werden wir von dem Ladenbesitzer willkommengeheißen, der uns Tee mit Kardamom anbietet und Michael die Kundenbeschwerden weitergibt. Michael loggt sich im System ein und beginnt die planmäßige Begutachtung: „Man muss das Terminal putzen, die Aufkleber erneuern, das Belegband wechseln und die Geldscheinannahme prüfen, weil der Vermieter erzählt hat, dass Kunden manchmal mit bestimmten Geldscheinen nicht zahlen können.“ 


Zuerst prüft Michael die Funktion der Geldscheinannahme, putzt den Staub vom Terminal, reinigt die beiden Displays und wechselt die in der Sonne ausgebrannten Aufkleber aus. Das Äußere eines Terminals ist sehr wichtig, um Kunden und Werbeauftraggeber zu interessieren, z.B., wenn Werbung auf dem Zweitdisplay unserer Terminals abgespielt werden soll. 


Laut Plan müssen heute elf Terminals geprüft werden, doch während wir uns die übrigen Terminals ansehen, kommen zwei zusätzliche Aufgaben ins System. „Es ist toll, dass wir den Status der Terminals live mitverfolgen können. Das hilft uns dabei, den Terminal-Betrieb zu kontrollieren, schnell vor Ort zu sein und die auftretenden Fehler zu beheben.“ erzählt Michael. Nun, wir versuchen erstmal, alle heutigen Anfragen zu lösen, damit für morgen keine ungeklärten Fälle bleiben. 


Es ist schon 18 Uhr, der Arbeitstag geht zu Ende. Der Tag war recht intensiv. Dafür konnten wir die Funktion von 15 Terminals prüfen und bei sieben von Ihnen Inkasso durchführen. Jetzt fahren wir ins Büro des Unternehmens, um die Geldkassetten an die Kassierer zu übergeben und die Schlüssel von den geprüften Terminals an den Abteilungsleiter. Heute wurden alle Aufgaben geschafft, jetzt geht es ab nach Hause. 

Es kommt manchmal vor, dass Mitarbeiter der Technik-Abteilung Überstunden machen müssen. Die Gründe können unterschiedlich sein: Staus, Entfernung der Aufstellungsorte der Terminals oder auch Öffnungszeiten des Handels- oder Servicestandorts an dem das Terminal aufgestellt ist. Glücklicherweise schreckt das unsere Mitarbeiter nicht ab, denn ihre wichtigste Regel ist, dass das Terminal in Betrieb sein muss, damit unsere Kunden jederzeit den benötigten Service bezahlen können und unsere Partner einen stabilen Ertrag aus dem Betrieb ihrer Terminals erhalten.

Es werden weitere interessante Geschichten über die Arbeit unserer Mitarbeiter folgen. 

Bleiben Sie informiert! 

Mit freundlichen Grüßen, 
Das Team von Taunigma & NT.Payments & InDoor.TV

Montag, 7. November 2016

Treffen mit der Geschäftsführung

Sehr geehrte Partner, 

Die Mitarbeiter unseres Unternehmens entwickeln aktiv Marketingveranstaltungen und -material, mit denen Sie über alle Arbeitsprozesse, Veränderungen und die neuesten Ereignisse in unserem Unternehmen informiert werden. Ein wichtiges Marketingelement in der Arbeit mit Partnern und Kunden, welches auch den Austausch zu Neuigkeiten und zu den gemeinsamen Errungenschaften ermöglicht, sind die Organisation und die Durchführung persönlicher Treffen. 


Vor nicht allzu langer Zeit kam eine Gruppe unserer Partner aus Russland in das Hauptbüro des Unternehmens in Abu Dhabi. Hier fand bei freundschaftlicher und offener Atmosphäre ein Gespräch mit der Geschäftsführung statt: Es wurden die Besonderheiten im Geschäft mit Zahlungsannahmen und Werbung in den Emiraten und die großen Zukunftspläne diskutiert. 


Während des Treffens konnten die Partner Fragen zum Betrieb der Franchisen, zu den neuen Regeln und zu der Ausrichtung der Businessentwicklung für die Zukunft stellen, die anderen Mitarbeiter kennenzulernen und mit ihnen zu reden und auch Fragen in Bezug auf Dokumentenzeichnung zu klären. 


Unser Unternehmen ist immer bereit für einen Dialog. Die Durchführung solcher Veranstaltungen hilft uns dabei, sich erneut zu treffen und Ihnen unsere Vision für die Zukunft des Zahlungs- und Werbegeschäfts in den VAE vorzustellen. Wir hoffen aufrichtig, dass der Plan für die künftige Vorgehensweise unseren Partnern Gewissheit bezüglich des Erfolgs bei der Entwicklung unserer gemeinsamen Sache gibt.

Folgen Sie unseren Nachrichten! 

Mit freundlichen Grüßen, 
Das Team von Taunigma & NT.Payments & InDoor.TV

Freitag, 28. Oktober 2016

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Taunigma!

Sehr geehrte Partner, 

Wir möchten Ihnen die freudige Nachricht mitteilen, dass Taunigma heute vier Jahre alt geworden ist!  

Dank der neuen Ideen und Projekte, der individuellen Herangehensweise an die Lösung von Aufgaben, dem professionellen Team und dank unserem Glauben an die gemeinsame Sache konnten wir in dieser Zeit beachtliche Ergebnisse in unserer Arbeit erzielen. 

Uns erwarten vielversprechende Projekte und neue Ziele, die wir zusammen mit Ihnen erreichen werden. 


Hoch soll Taunigma leben! 

Mit freundlichen Grüßen, 
Das Team von Taunigma & NT.Payments & InDoor.TV

Montag, 24. Oktober 2016

Unsere neue Website

Sehr geehrte Partner,

Wir dürfen Ihnen die neue Website von Taunigma vorstellen: taunigma.com.

Unsere neue Internet-Ressource zeichnet sich durch ein modernes und stilvolles Design aus, ist einfach in der Verwendung und bequem. Die Website taunigma.com enthält alle nötigen Informationen über die Tätigkeit und die aktuellsten Nachrichten des Unternehmens, über die Franchisen, die Kaufmöglichkeiten, die Kooperationsbedingungen und sonstigen Fragen.


Die neue Website vereint die Funktionen einer Repräsentations-Website und eines Online-Shops. Sie können sich in Ihrem Internet-Office nun über die neue Website taunigma.com einloggen, wenn Sie den Bereich „Log-In im Internet-Office“ auswählen, oder aber weiterhin taunigma.biz nutzen. Die Franchisen von Taunigma kann man im Bereich Shop auf der neuen Unternehmenswebsite erwerben.
Unser Ziel war es, taunigma.com möglichst bequem für den Nutzer zu gestalten und wir hoffen, dass Ihnen die Website gefallen wird!

Bleiben Sie informiert!

Mit freundlichen Grüßen,
Das Team von Taunigma & NT.Payments & InDoor.TV

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Berufliche Weiterbildungsmaßnahme für unsere Mitarbeiter

Sehr geehrte Partner,

Im Rahmen einer Weiterbildung für die Mitarbeiter der Kiosk IT System Trading LLC wurden Experten der Technikabteilung geschult.


Wie Sie wissen, gehört zu den Aufgaben der Mitarbeiter in der Technikabteilung nicht nur, den Betrieb von Zahlungsterminals zu gewährleisten und aufrechtzuerhalten, Inkasso durchzuführen, Aufkleber zu erneuern und die Geräte zu säubern, sondern auch, Fotos der Geräte für das Internet-Office der Partner aufzunehmen. In Ihrem Internet-Office sehen Sie, dass unsere Mitarbeiter vier unterschiedliche Foto-Typen aufnehmen, und zwar: Äußere Ansicht des Aufstellungsorts, allgemeine Ansicht des Terminals und der näheren Umgebung, ein Foto des kompletten Terminals und ein Foto des Displays unter einem leichten Winkel, auf dem die acht Ziffern Ihres Objekts (die UID) sichtbar sind.


Uns ist es wichtig, dass die Partner des Unternehmens hochauflösende Fotos ihrer Objekte erhalten. Deshalb wurde für die Mitarbeiter der Technikabteilung ein Workshop organisiert, wo ihnen die Basics in Fotografie beigebracht wurden.

Speziell für die Weiterbildung wurden Anweisungen und Präsentationen mit Beispielen und Mustern entwickelt, mit denen wir detailliert über die Besonderheiten erzählen konnten, die es bei dem Abfotografieren der Objekte (der Zahlungsterminals) zu berücksichtigen gilt.

Da die Technikabteilung die aktuell größte Abteilung des Unternehmens ist, verläuft das Training in mehreren Stufen. Für ein besseres Verständnis des Materials wurden alle Mitarbeiter in mehrere kleinere Gruppen unterteilt.


„Heute habe ich beim Workshop interessante und nützliche Infos zum richtigen Fotografieren erfahren. Die Unterrichtsmethode war zugänglich und strukturiert, ich kann mich nur dafür bedanken. Diese Info wird mir in der Arbeit viel bringen. Ich werde versuchen, das erworbene theoretische Wissen in der Praxis umzusetzen“, erzählt uns Sayid Mohammed Shafik, ein Mitarbeiter der Technikabteilung.

Unser Unternehmen wird auch weiterhin ähnliche Lehrveranstaltungen für die Mitarbeiter durchführen, denn sie sind allgemein wichtig, um unsere Arbeit gut zu machen. Und natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden über alle Neuigkeiten aus unserer Firma!

Mit freundlichen Grüßen,
Das Team von Taunigma & NT.Payments & InDoor.TV

Montag, 10. Oktober 2016

„NT.Payments‘ Leben“

Sehr geehrte Partner,

Wussten Sie schon, welche Aufstellungsorte uns die meisten Umsätze bringen? Und wer unsere Kunden sind? Auf welche Situationen die Sales-Mitarbeiter täglich vorbereitet sein müssen? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen Sie in der 10. Ausgabe der Videoreihe „Das Leben bei NT.Payments“.  

Dieses neue Video finden Sie auf unserem offiziellen YouTube-Kanal. 

Drei, zwei, eins, Kamera läuft! 


Mit freundlichen Grüßen,
Das Team von Taunigma & NT.Payments & InDoor.TV

Sonntag, 9. Oktober 2016

Elena Khalezkaya: „Die wichtigste Aufgabe eines Projektmanagers ist es, das Projekt bis zu seinem Abschluss zu bringen, ohne dabei die ursprünglichen Fristen und Kosten zu verändert zu haben“

Sehr geehrte Partner! 

Das anschließen neuer Services sowie die Arbeit mit Serviceanbietern sind unentbehrliche Teile der Arbeit unserer Firma. Sie erweitert die Zahl der Services, die in unseren Terminals angeboten werden. Für eine bessere Organisation dieser Arbeit braucht es ein Bindeglied zwischen den Auftraggebern und den Entwicklern. Ein solches Bindeglied ist der Projektmanager (PM). Diese Person ist es, die den Start eines neuen Projekts und die Schritte und Fristen seiner Erfüllung kontrolliert, Gespräche mit Auftraggebern führt und für die Endergebnisse geradesteht. Darüber, wie die Arbeit eines PMs in unserem Unternehmen aussieht, berichtet uns Elena Khalezkaya. 

Interviewer: Elena, könnten Sie uns erzählen, wie es gekommen ist, dass Sie Projektmanagerin geworden sind? 

Elena: Ich hatte es schon immer genossen, im Team zu arbeiten, mit neuen Menschen zu kommunizieren, Verhandlungen zu führen, und auch Projekte zu organisieren und zu planen. Deshalb habe ich irgendwann einen Projektmanagement-Kurs besucht, um das nötige Fachwissen und die Hintergrundkenntnisse in diesem Bereich zu erlangen. Die neue Tätigkeit hat mich sofort fasziniert. Im Verlauf der Ausbildung habe ich erfahren, wie man Projekte richtig entwickelt, Risikomanagement betreibt, welche Verbindungesarten es zwischen den Teilnehmern eines Projekts gibt und wie man alle Prozesse so organisiert, dass das gewünschte Ergebnis am Ende herauskommt. Bereits wenige Zeit später habe ich selbstständig kleinere Projekte angenommen, sie entwickelt und vorangetrieben. Noch einmal etwas später ging es weiter mit der praktischen Erfahrung an größeren Projekten.


I.: Was sind die Hauptaufgaben eines Projektmanagers?

E.: Üblicherweise ist es dem Auftraggeber egal, wie der Prozess und die Schritte in der Erfüllung der Aufgabe aussehen. Er interessiert sich nur für das Ergebnis. Für genau dieses Ziel ist ein PM gut. Es ist ein Mensch, der das Konzept des Projekts entwickelt, die Projektdokumentation anlegt, die einzelnen Schritte durchplant, die Ausführung durch das Team kontrolliert, auf die Einhaltung der Fristen achtet und den Auftraggeber über den Stand der Dinge zum Projekt informiert. Unsere wichtigste Aufgabe ist es, das Projekt bis zu seinem Abschluss zu bringen, die ursprünglichen Fristen einzuhalten und die Kosten nicht zu übersteigen. Je detaillierter das Endergebnis beschrieben ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, sämtliche Risiken und Feinheiten zu berücksichtigen und die zeitlichen und finanziellen Rahmen nicht zu sprengen. Es gibt aber auch Situationen, die die Fertigstellungsfristen verzögern können. So etwas kann passieren, weil jedes Projekt etwas Neues und Unbekanntes ist, man hat es ja noch nie davor gemacht. 

I.: Womit beginnt der Start eines neuen Projekts im Unternehmen? 

E.: Der Start eines Projekts beginnt mit der Entscheidung über den Anschluss eines neuen Services, dem Skizzieren von Details am Endprodukt und mit der Vorbereitung einer Liste von Aufgaben, die für die Realisierung des Projekts abgeschlossen werden müssen. Sind die Ergebnisse getroffen und die Verträge unterzeichnet worden, beginnen wir mit der Implementation: Wir bereiten die Dokumentation vor, entwickeln den Arbeitsplan und bestimmen die Fertigstellungsfristen. Vor dem Start eines jeden neuen Projekts beantworte ich zwei Fragen: Wie lange wird es in Anspruch nehmen und wie viel wird es kosten? Anschließend muss die Arbeit kontrolliert und die Fristen befolgt, die Ergebnisse weitergeleitet und der Auftraggeber konsultiert werden. Beim Abschluss jedes Projekts mache ich eine Ergebnisanalyse: Ich bewerte, wie stark wir vom Zeitplan abgewichen sind, wenn überhaupt, und was die Ursache dafür war, und überlege, wie wir den Fehler in Zukunft vermeiden können. 

I.: Was ist der schwierigste Teil Ihrer Arbeit? 

E.: Der wohl schwierigste Teil unserer Arbeit sind Änderungen am laufenden Projekt. Es ist nämlich so, dass Änderungen sich meist auf die Abgabefristen des Produkts und auf seine Qualität auswirken, was uns wichtig ist, denn ein hochqualitativer Service steht für uns an erster Stelle. In solchen Situationen ist es wichtig, alle Optionen bei den Änderungen zu identifizieren und sie mit den Auftraggebern abzustimmen. 


I.: Jeder PM ist der Einhaltung der Fristen verpflichtet, genauso, wie ihm der Stand der Aufgaben und der Realisierungsverlauf des gesamten Projekts wichtig ist. Haben Sie eigene Methoden beim Projektmanagement?

E.: Meine wichtigste Methode ist, die gegenseitige Kommunikation sowohl innerhalb des Teams, als auch zum Auftraggeber aufzubauen. Meiner Ansicht nach ist es bei der Interaktion mit Entwicklern nicht richtig eine Aufgabe zu stellen, die Aufträge zu verschicken und seelenruhig auf das Ergebnis zu warten. Man sollten die Aufgaben des Projekts in kleinere Partitionen unterteilen und jede davon abstimmen, auszuführen und festlegen, wie die Schritte zum Endergebnis führen sollen. Es ist wichtig, immer eine Kommunikation mit dem Auftraggeber aufrechtzuerhalten. Denn sobald diese Verbindung verlorengeht, gibt es eine Wahrscheinlichkeit, dass der Auftraggeber ein Ergebnis erhält, das davon abweicht, was er sich vorgestellt hatte. Es ist immer gut, wenn der Auftraggeber in den Prozess involviert und an ihm interessiert ist, weil er das Sagen zum Endergebnis hat und uns beim Aufstellen der Prioritätenliste behilflich sein kann. Mit jedem Lieferanten versuchen wir, ununterbrochen eine Verbindung zu halten, Gespräche und Abnahmeprüfungen durchzuführen, damit im Fall von Änderungen die Auswirkungen auf die Gesamtfrist und die Kosten des Projekts überschaubar bleiben. 

I.: Wie verlaufen die Gespräche mit Auftraggebern und Partnern? Kann man immer zu dem benötigten Ergebnis kommen? 

E.: Hier würde ich die Frage stellen, was man als das benötigte Ergebnis ansehen soll. Wenn wir über Serviceanbieter sprechen, mit denen wir einen Vertrag abschließen, so haben sie oftmals eigene Vorstellungen darüber, was die Kosten für den Anschluss des Services und die Fristen anbelangt, die davon abweichen, was wir uns vorstellen. Dieser gesamte Meinungsaustausch kann sich über zwei-drei Monate hinwegziehen, weil jede Partei ihr Ziel verwirklichen möchte. Sobald es eine Einigung zu den Kosten des Services gibt, beginnen ganz andere Verhandlungen und wir beginnen mit der Abklärung der technischen Fragen, z.B. zu dem Aufbau des User-Interface. Als Beispiel: Bei Gesprächen mit dem Team von Western Union konnten wir sie davon überzeugen, dass unsere Experten mehr Erfahrung in der Interaktion mit Nutzern haben und wir wissen, wie man ein User-Interface eines Terminals aufbauen soll, damit der Service bequemer und verständlicher für den Nutzer ist. Ursprünglich hatten sie aber ganz eigene Vorstellungen zum Design und haben die eigene Meinung konsequent durchsetzen wollen. Kommen Sie denn immer zu dem benötigten Ergebnis? Meistens ja. Es gibt Services, die uns interessant erscheinen oder wo der Anbieter seine Services bei unserem Terminal anbieten muss. Alles wird in einem einzigen Treffen abgestimmt. Es kann aber auch vorkommen, dass der Vertragsunterzeichnungsprozess sich dahinzieht, weil der Vertrag auf Seiten des Auftraggebers in drei verschiedenen Abteilungen abgestimmt werden muss. Wir unsererseits versuchen immer, die Prozesse sehr schnell abzuschließen, den ein neuer Service bedeutet für uns die Vergrößerung der Kundenzahl, und entsprechend die Steigerung der Erträge. 

I.: An welchen Projekten arbeiten Sie denn gerade? 

E.: Im Moment arbeiten wir an dem Anschluss des staatlichen Services Infinity und verbreitern weiterhin unser internationales Servicespektrum, wir arbeiten an dem Anschluss einer externen Kommission für Etisalat und haben Western Union angeschlossen. Wir haben bereits ein Pilotprojekt zu diesen Services gestartet, um die Interaktion der Systeme im Betriebsumfeld auszutesten. 


I.: Wenn Sie sehen, dass die Fristen nicht eingehalten werden können, welche Maßnahmen treffen Sie dann, um das Projekt dennoch zeitnah abzuschließen? 

E.: In erster Linie ist es wichtig, die starken Seiten der Mannschaft zu identifizieren, eine erfolgreiche Kommunikation aufzubauen und dabei zu helfen, dass alle an einem Strang ziehen. Zweitens identifizieren wir das zugrundelegende Problem, wenn wir sehen, dass wir von den gesteckten Fristen abweichen werden, und beheben es. In solchen Situationen hilft uns die Mannschaft des Serviceanbieters. Sie zeigen uns, worauf wir uns in den jeweiligen Schritt lieber konzentrieren sollten und welche Aufgaben die höhere Priorität haben. Das wichtigste ist es dabei, sich auf dem Wichtigsten zu konzentrieren und sich nicht durch Feinheiten ablenken zu lassen. Unser Ziel ist es, das Projekt gut und fristgerecht abzuschließen. 

I.: Was sollten Nutzer unseres Bezahlsystems in Zukunft erwarten? 

E.: Wie wir geplant hatten, schlossen wir den Service von Western Union zur Geldüberweisung an. Zurzeit führen wir Gespräche über den Anschluss staatlicher Services, und zwar bei Kommunalabgaben und behördlichen Services in jedem der Emirate. Wir arbeiten auch weiterhin daran, die Liste der Mobilfunkbetreiber und der bei uns angebotenen Länder zu vergrößern. 

I.: Was würden Sie sagen, über welche Eigenschaften sollte ein Projektmanager verfügen? Was sollte er wissen und können? 

E.: Man muss natürlich das Fachwissen im jeweiligen Bereich besitzen, denn ohne eine Vorstellung über die Funktionsweise des künftigen Produkts oder die Besonderheiten in der Projektführung kann man unmöglich mit guten Ergebnissen rechnen. Das Wichtigste ist ein gutes Gedächtnis, die Fähigkeit, sich auf Details konzentrieren zu können und die Aufgaben je nach Priorität einzuordnen, Verantwortung nicht zu scheuen, seine eigene Meinung vertreten zu können und auf eine Welle mit dem Team und den Auftraggebern zu kommen. Im Zuge der Diskussion eines anstehenden Projekts ist es wichtig, die Möglichkeiten dieses Produkts richtig einzuschätzen und die Wege zu seiner Verbesserung zu identifizieren. Ein PM muss ein Experte auf allen Gebieten sein, denn es gilt eine Vielzahl unterschiedlicher Fragen zu lösen, auch aus dem technischen Bereich.

I.: Elena, vielen Dank für das angenehme Gespräch und die nützliche Information. Jetzt wissen wir schon mehr über die Besonderheiten beim Anschluss neuer Services und beim Management von Projekten in unserem Unternehmen. Viel Erfolg bei Ihrer Arbeit! 

Mit freundlichen Grüßen, 
Das Team von Taunigma & NT.Payments & InDoor.TV